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Drupal-Agentur

Das CMS, mit dem wir bisher am häufigsten gearbeitet haben.

KI-unterstützt

Drupal ist ein Open-Source-System für strukturierte Inhalte. Es trägt die Unternehmenswebsite ebenso wie das Kundenportal, die Plattform für mehrere Marken und Länder oder die Inhaltsquelle für Website, App und weitere Kanäle.

Drupal ist ein Content-Management-System unter freier Lizenz. Es verlangt keine Lizenzgebühren und bindet Sie nicht an einen einzelnen Hersteller. Seine Stärke liegt im Datenmodell: Inhalte bestehen aus frei definierbaren Typen mit Feldern, Beziehungen und Berechtigungen. Ein Produkt, ein Standort, eine Veranstaltung oder ein Ansprechpartner sind eigene Inhaltstypen, die sich gegenseitig referenzieren und in Listen, Filtern und Suchen wiederverwenden lassen.

Damit eignet sich Drupal für Vorhaben, bei denen Inhalte mehr sind als Seiten: viele Inhaltstypen, mehrere Sprachen, mehrere Redaktionen, angebundene Systeme. Für eine kleine Website mit wenigen Seiten ist Drupal möglich, aber selten die wirtschaftlichste Wahl.

Aus eigenen Projekten kennen wir Drupal in allen unten beschriebenen Einsatzformen. Welche davon zu Ihrem Vorhaben passt, klären wir vor der Umsetzung.

  • Unternehmens- und Markenwebsites mit mehreren Sprachen und Ländern
  • Kundenportale, Händlerbereiche und Intranets mit abgestuften Rechten
  • Plattformen für mehrere Marken oder Gesellschaften auf gemeinsamer Basis
  • Inhaltsquelle für Website, App, Shop und weitere Kanäle
  • Onlineshops, in denen Produkte und redaktionelle Inhalte zusammengehören
EinsatzformSo arbeitet siePasst, wenn …Zu bedenken
KlassischDrupal verwaltet die Inhalte und stellt die Seiten selbst dar.eine Website oder ein Portal im Mittelpunkt steht und die Redaktion Seiten selbst aufbauen sollDas Frontend folgt den Mitteln von Drupal.
Teilweise entkoppeltDrupal stellt die Seiten dar, einzelne Bereiche laufen als eigene Anwendung im Browser.einzelne Funktionen sehr interaktiv sind, etwa ein Konfigurator oder eine SucheZwei Techniken im Frontend brauchen klare Grenzen.
HeadlessDrupal liefert die Inhalte über Schnittstellen, ein eigenes Frontend stellt sie dar.das Frontend eigenen Anforderungen folgt oder ein Team dafür vorhanden istVorschau, Seitenaufbau und Betrieb des Frontends sind eigene Aufgaben.
Content-HubDrupal ist die Quelle der Inhalte für mehrere Websites, Apps und Systeme.dieselben Inhalte in mehreren Kanälen erscheinenDas Inhaltsmodell muss kanalneutral geplant werden.

Drupal bringt die Werkzeuge für geregelte Redaktionsarbeit im Kern mit. Rollen und Berechtigungen legen fest, wer welche Inhalte anlegen, bearbeiten, übersetzen und veröffentlichen darf. Arbeitsabläufe mit Zuständen wie Entwurf, Prüfung und veröffentlicht bilden Freigaben ab. Jede Änderung wird als Revision gespeichert und lässt sich zurückholen.

Seiten baut die Redaktion aus vorbereiteten Bausteinen. Dafür stehen der Layout Builder im Kern und der visuelle Seiten-Editor Drupal Canvas zur Verfügung. Die Medienverwaltung hält Bilder, Dokumente und Videos an einer Stelle, sodass eine Datei mehrfach verwendet und einmal gepflegt wird.

Mehrsprachigkeit ist Teil des Kerns: Inhalte, Oberfläche und Einstellungen lassen sich je Sprache übersetzen.

  • Konzeption und Inhaltsmodell

    Inhaltstypen, Felder, Beziehungen und Seitenstruktur nach Ihren Inhalten planen.

  • Rechte- und Rollenkonzept

    Zugriffe für Redaktion, Fachabteilungen und angemeldete Nutzer regeln.

  • Modulentwicklung

    Eigene Erweiterungen für fachliche Anforderungen, die kein vorhandenes Modul abdeckt.

  • Schulung der Redaktion

    Einweisung am eigenen System, mit den eigenen Inhalten.

Drupal stellt seine Inhalte über die Schnittstelle JSON:API bereit, die seit Version 8.7 zum Kern gehört2. Sie deckt Lesen und Schreiben ab und beachtet dieselben Berechtigungen wie die Oberfläche. Wer GraphQL bevorzugt, ergänzt es als Modul aus der Community.

In der Gegenrichtung bezieht Drupal Daten aus anderen Systemen: Produkte aus dem PIM-System, Preise und Verfügbarkeiten aus dem ERP, Kontakte aus dem CRM. Für die Suche über große Bestände lässt sich Drupal mit Suchservern wie Solr oder Elasticsearch verbinden.

Entscheidend ist die Zuordnung, welches System welche Angabe pflegt. Drupal führt die redaktionellen Inhalte. Stammdaten bleiben in dem System, in dem sie entstehen.

Für Drupal gibt es ein Modul, das Sprachmodelle verschiedener Anbieter an einer Stelle anbindet. Darauf bauen Funktionen für die Redaktion auf: Textvorschläge im Editor, Entwürfe für Übersetzungen, das Befüllen von Feldern wie Alternativtexten und Zusammenfassungen sowie eine Suche nach Bedeutung statt nach Stichwort.

Für uns als KI-first-Agentur ist das der Punkt, an dem Drupal und KI zusammenfinden: Die strukturierten Inhalte sind die Grundlage, auf der ein Sprachmodell verlässlich arbeitet. Rollen, Freigaben und Revisionen sorgen dafür, dass ein Mensch prüft, was veröffentlicht wird.

Zwischen den neueren Hauptversionen wird Drupal an Ort und Stelle aktualisiert: Die Website bleibt bestehen, Kern und Module werden angehoben. Von Drupal 7 führt dagegen kein Update weiter. Dort entsteht eine neue Website, in die Inhalte, Nutzer und Dateien überführt werden.

Dasselbe Werkzeug übernimmt Inhalte aus anderen Systemen, etwa aus TYPO3, WordPress oder einer Eigenentwicklung. Eine Migration ist der Anlass, Inhalte zu sichten: Was wird übernommen, was überarbeitet, was entfällt.

Drupal folgt einem festen Rhythmus. Neue Funktionen erscheinen alle sechs Monate in einer Nebenversion1, dazwischen liegen Korrekturen und Sicherheitsupdates. Ein eigenes Sicherheitsteam der Community prüft gemeldete Lücken, stimmt die Behebung ab und veröffentlicht Hinweise.

Für den Betrieb heißt das: Updates sind planbar, müssen aber eingespielt werden. Wir übernehmen das im Rahmen einer Wartungsvereinbarung, mit Prüfung auf einer Testumgebung vor jedem Einspielen.

Der Kern von Drupal richtet sich nach den Richtlinien WCAG 2.2 auf Stufe AA, für die öffentliche Seite wie für die Verwaltungsoberfläche4. Eine fertige Website ist dadurch nicht von selbst barrierefrei. Gestaltung, Inhalte und Erweiterungen müssen dieselben Anforderungen erfüllen.

  1. Bestandsaufnahme

    Inhalte, Systeme, Rollen und Ziele erfassen. Bei einem bestehenden Drupal prüfen wir Version, Module und Eigenentwicklungen.

  2. Einsatzform und Inhaltsmodell

    Klassisch, entkoppelt oder Content-Hub festlegen. Inhaltstypen, Felder und Beziehungen beschreiben.

  3. Gestaltung und Bausteine

    Seitentypen und Bausteine entwerfen, aus denen die Redaktion Seiten aufbaut.

  4. Umsetzung in Etappen

    Entwicklung in überschaubaren Schritten, mit Abnahme am laufenden System.

  5. Inhalte und Schulung

    Inhalte überführen, Redaktion am eigenen System einweisen.

  6. Livegang und Betrieb

    Umstellung, Überwachung, Updates und Weiterentwicklung.

Quellen

  1. 1Drupal.org: Drupal core: supported releases, ↩
  2. 2Drupal.org: Decoupled Drupal: APIs and useful modules, ↩
  3. 3Drupal.org: Drupal core release schedule, ↩
  4. 4Drupal.org: Accessibility, ↩

Planen Sie ein Vorhaben mit Drupal?

Was ist Drupal?

Drupal ist ein Content-Management-System unter freier Lizenz. Es verwaltet strukturierte Inhalte mit frei definierbaren Typen, Feldern und Berechtigungen und stellt sie als Website dar oder liefert sie über Schnittstellen an andere Anwendungen.

Für wen eignet sich Drupal?

Für Unternehmen mit vielen Inhaltstypen, mehreren Sprachen, mehreren Redaktionen oder angebundenen Systemen. Bei einer kleinen Website mit wenigen Seiten ist ein schlankeres System oft wirtschaftlicher.

Was kostet Drupal?

Für die Software fallen keine Lizenzgebühren an. Kosten entstehen für Konzeption, Gestaltung, Entwicklung, Hosting und Wartung. Den Umfang klären wir in einem Angebot zu Ihrem Vorhaben.

Kann Drupal headless betrieben werden?

Ja. Drupal liefert Inhalte über Schnittstellen an ein eigenes Frontend. Möglich ist auch eine Mischform, bei der Drupal die Seiten darstellt und nur einzelne Bereiche entkoppelt sind.

Wie lange wird eine Drupal-Version unterstützt?

Eine Hauptversion erhält über mehrere Jahre Updates. Der Wechsel auf die nächste Hauptversion ist bei gepflegten Systemen ein Update und kein Neubau. Den aktuellen Stand nennt der Veröffentlichungsplan auf drupal.org.

Übernehmen Sie bestehende Drupal-Websites?

Ja. Am Anfang steht eine Prüfung von Version, Modulen, Eigenentwicklungen und Hosting. Daraus ergibt sich, was sofort zu tun ist und was geplant werden kann.