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Schritt 2 von 4

Bevor die erste KI läuft,müssen sechs Dingestehen.

Technik ist der letzte Punkt, nicht der erste. Wer ohne Regeln anfängt, baut sich ein zweites Schatten-IT-Problem.

Die meisten KI-Projekte scheitern nicht am Modell.

Sie scheitern daran, dass niemand festgelegt hat, wer es bedient, was hinein darf, wann es kennzeichnungspflichtig ist und wer es später bezahlt.

Wir stellen diese Fragen, bevor gebaut wird, und schreiben die Antworten auf.

Die Entscheidungen vor der Technik

Der Fahrplan besteht aus sechs Entscheidungen, die aufeinander aufbauen. Stellen Sie an jedem Halt, was bei Ihnen schon steht. Die Strecke merkt es sich.

  1. Was nie hinausgeht

    Welche Daten das Haus verlassen dürfen und welche nie. Wir ziehen die Grenze, bevor der erste Datensatz fließt.

    Wer welche Daten geben darf, halten wir schriftlich fest und nicht im Kopf einer einzelnen Person. So gibt es einen klaren Freigabeweg.

  2. Woher es lernt

    Eigene Unterlagen, freigegebene Quellen, nichts Fremdes. Nachvollziehbar, damit eine Antwort überprüfbar bleibt.

    Was aus welcher Quelle stammt, lässt sich jederzeit zeigen. So bleibt klar, worauf sich eine Antwort der KI stützt und wer sie nachprüfen kann.

  3. Wer prüft was

    Jede Antwort mit Quelle, jede Entscheidung mit Mensch. Wir legen fest, was die KI darf und was sie nur vorschlägt.

    Auch die Kennzeichnung gehört dazu: Was gekennzeichnet sein muss, ist es, im Text, am Bild und im Chat.

    Müssen wir für den AI Act schon etwas tun?

    Für bestimmte Anwendungen ja, vor allem bei Text, Bild und Ton, die nicht als KI erkennbar sind. Wir kennzeichnen konsequent und dokumentieren, was eingehalten ist. Rechtliche Prüfung bleibt bei Ihrem Anwalt; die technische Umsetzung machen wir.

  4. Wer es bedient

    Ein Anwendungsfall braucht eine Person, die ihn verantwortet. Ohne sie ist es ein Werkzeug, das niemand einschaltet.

    Dazu gehören Schulungen im echten Arbeitsalltag, an den Fällen, die Ihre Leute tatsächlich bearbeiten, und nicht in der Theorie. So wird aus dem Werkzeug eine Gewohnheit.

    Unsere Mitarbeitenden haben Sorge, ersetzt zu werden.

    Diese Sorge ist berechtigt, wenn niemand mit ihnen spricht. Wir beginnen bei Arbeiten, die niemand gerne macht: Suchen, Abschreiben, Nachhalten. Das ist der überzeugendste Anfang, und er ändert die Stimmung schneller als jede Folie.

  5. Wie es bei Ihnen klingt

    Ihre Anrede, Ihre Begriffe, Ihre Tonlage. Ein Assistent, der wie ein Fremder schreibt, wird nicht benutzt.

    Deshalb halten wir diese Vorgaben in den Regeln fest, kurz, konkret und aushangfähig. Wer sie liest, versteht sie sofort.

  6. Was es kostet

    Einmalig, monatlich, je Aufruf. Sie erfahren die Rechnung vorher, und wie sie sich verändert, wenn mehr Menschen es nutzen.

    Danach folgt die Übergabe mit Dokumentation, Zugängen und Ansprechpartnern. Dort entscheiden Sie, ob wir den Betrieb übernehmen oder Ihre IT.

So führen wir ein

Vier Schritte. Wir gehen sie mit Ihnen, aber Sie bleiben Eigentümer des Ganzen.

So führen wir ein
EtappeHaltWas passiert
1FahrplanWir machen aus der Potenzialanalyse einen Plan: Reihenfolge, Zuständigkeiten, Termine, Kosten. Ein Blatt, das man aufhängen kann.
2LeitplankenRegeln für Mitarbeitende, Freigaben für Daten, Kennzeichnung nach AI Act, Notfallweg bei falschen Antworten. Kurz, konkret, aushangfähig.
3MenschenZwei bis drei Schulungen im echten Arbeitsalltag, nicht in der Theorie. Wir üben an den Fällen, die Ihre Leute tatsächlich bearbeiten.
4ÜbergabeDokumentation, Zugänge, Ansprechpartner. Danach entscheiden Sie, ob wir betreiben oder Ihre IT es übernimmt.

Wie lange dauert so eine Einführung?

Ein einzelner Anwendungsfall ist in Wochen im Betrieb. Der komplette Weg über alle vier Stufen dauert Monate: nicht, weil gebaut, sondern weil entschieden und geübt wird.

Was geregelt ist, wenn wir übergeben

  • Eine kurze Regelsammlung

    Auf zwei Seiten, nicht 40. Wer sie nicht liest, hält sich auch nicht daran.

  • Kennzeichnung

    Was nach AI Act gekennzeichnet sein muss, ist gekennzeichnet: im Text, am Bild, im Chat.

  • Freigabewege

    Wer welche Daten geben darf, schriftlich. Nicht im Kopf einer Person.

  • Ein Notausgang

    Was passiert, wenn das System falsch liegt oder ausfällt. Vorher überlegt, nicht im Störfall.

Ihr Fahrplan beginnt mit einem Gespräch

Zwei Stunden, in denen wir zuhören. Danach wissen beide Seiten, ob es passt.

Und wenn es sich nach der ersten Stufe nicht lohnt?

Dann hören wir dort auf. Der Fahrplan ist kein Vertrag über den Rest. Sie haben dann eine begründete Entscheidung statt eines offenen Projekts.

Ihr Fahrplan

KI-Einführung · Schritt 2 von 4

Noch keine Weiche gestellt. Alle sechs Entscheidungen stehen auf Ihrem Fahrplan.

  1. 01Was nie hinausgeht
  2. 02Woher es lernt
  3. 03Wer prüft was
  4. 04Wer es bedient
  5. 05Wie es bei Ihnen klingt
  6. 06Was es kostet

Danach: Fahrplan, Leitplanken, Menschen, Übergabe.