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Drupal-Migration

Von der alten Version oder vom anderen System auf ein gepflegtes Drupal.

KI-unterstützt

Eine Migration überführt Inhalte, Nutzer, Dateien und Funktionen in ein neues System. Wie aufwendig sie ist, hängt weniger von der Menge der Seiten ab als von Eigenentwicklungen, Modulen und der Ordnung der Inhalte.

AusgangslageWegWas geprüft wird
Drupal 8, 9 oder 10Update an Ort und Stelle, eine Hauptversion nach der anderenveralteter Code in Modulen und Eigenentwicklungen
Drupal 7neue Website, Inhalte werden überführtInhaltstypen, Felder, Module ohne Nachfolger
Anderes CMS oder Eigenentwicklungneue Website, Inhalte werden überführtStruktur der Quelle, Qualität der Inhalte, Adressen

Seit Drupal 8 ist der Wechsel auf die nächste Hauptversion ein Update. Eine Hauptversion lässt sich dabei nicht überspringen: Wer von Drupal 9 auf Drupal 11 will, geht über Drupal 102. Vor jedem Schritt wird die Website auf die letzte Nebenversion gebracht, und alle Module müssen für die Zielversion bereitstehen.

Den Aufwand bestimmen vor allem Eigenentwicklungen und Module, die nicht mehr gepflegt werden. Eine Prüfung mit dem dafür vorgesehenen Werkzeug zeigt vorab, welche Stellen anzupassen sind.

Zwischen Drupal 7 und den neueren Versionen liegt ein Wechsel der technischen Grundlage. Ein Update gibt es nicht. Es entsteht eine neue Website, und die Inhalte werden mit den Migrationswerkzeugen des Kerns überführt.

Inhaltstypen, Felder, Nutzer, Dateien und Schlagworte lassen sich in der Regel gut übernehmen. Gestaltung und Eigenentwicklungen werden neu gebaut. Für Module aus Drupal 7 gibt es häufig einen Nachfolger, manchmal eine andere Lösung im Kern, gelegentlich keinen Ersatz.

Die Migrationswerkzeuge arbeiten in drei Schritten: Daten aus der Quelle lesen, umformen, in Drupal speichern. Als Quelle dienen Datenbanken, Dateien in den Formaten CSV, JSON und XML oder Schnittstellen. Damit lassen sich Inhalte aus TYPO3, WordPress, Contao oder einer Eigenentwicklung übernehmen.

Ein Lauf lässt sich zurücknehmen und wiederholen. Das erlaubt Proben mit echten Inhalten, lange vor der Umstellung. Kurz vor dem Livegang werden nur die Inhalte nachgezogen, die seit der letzten Probe hinzugekommen sind.

  1. Bestand prüfen

    Version, Module, Eigenentwicklungen, Inhaltstypen und Mengen erfassen.

  2. Inhalte sichten

    Festlegen, was übernommen, überarbeitet oder gestrichen wird.

  3. Zielmodell festlegen

    Inhaltstypen und Felder des neuen Systems beschreiben, Zuordnung aus der Quelle festhalten.

  4. Probeläufe

    Migration mit echten Inhalten wiederholen, bis das Ergebnis stimmt.

  5. Adressen sichern

    Alte Adressen auf neue weiterleiten, damit Verweise und Fundstellen erhalten bleiben.

  6. Umstellung

    Letzter Lauf, Abnahme, Livegang, Beobachtung in den ersten Wochen.

Quellen

  1. 1Drupal.org: Drupal core release schedule, ↩
  2. 2Drupal.org: Upgrading from Drupal 8 or later, ↩

Läuft Ihre Website auf einer Version ohne Updates?

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Was ist der Unterschied zwischen Update und Migration?

Bei einem Update bleibt die Website bestehen, Kern und Module werden auf eine neue Version angehoben. Bei einer Migration entsteht eine neue Website, in die Inhalte aus der alten überführt werden.

Bleibt die Website während der Migration erreichbar?

Ja. Die neue Website entsteht neben der alten. Umgestellt wird zu einem vereinbarten Zeitpunkt, nachdem die Inhalte überführt und abgenommen sind.

Gehen Platzierungen in Suchmaschinen verloren?

Das Risiko sinkt deutlich, wenn jede alte Adresse auf die passende neue weiterleitet und Titel, Beschreibungen und Inhalte übernommen werden. Schwankungen in den ersten Wochen sind trotzdem möglich.

Lohnt sich der Wechsel von einem anderen CMS zu Drupal?

Wenn die Anforderungen über das hinausgehen, was das bisherige System trägt: viele Inhaltstypen, mehrere Sprachen, mehrere Kanäle, angebundene Systeme. Läuft das bisherige System gut und wird gepflegt, gibt es keinen Grund zum Wechsel.