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KI-unterstützt

Headless Drupal

Inhalte aus Drupal, Darstellung in einem eigenen Frontend.

Bei einer entkoppelten Architektur verwaltet Drupal die Inhalte und liefert sie über Schnittstellen aus. Die Darstellung übernimmt eine eigene Anwendung, etwa auf Basis von React, Vue oder Astro.

Vollständig entkoppelt heißt: Drupal stellt keine Seite mehr selbst dar. Das Frontend ist eine eigene Anwendung mit eigenem Betrieb, die alle Inhalte über Schnittstellen bezieht.

Teilweise entkoppelt heißt: Drupal stellt die Seiten weiter dar, und einzelne Bereiche laufen als eigene Anwendung im Browser. Ein Produktfinder, ein Konfigurator oder eine Suche mit vielen Filtern sind typische Fälle. Die Redaktion behält Seitenaufbau und Vorschau, das Frontend gewinnt dort Freiheit, wo sie gebraucht wird.

Beide Formen lassen sich mit dem klassischen Betrieb verbinden. Eine Website kann klassisch laufen, während eine App dieselben Inhalte über die Schnittstelle bezieht.

BereichKlassischVollständig entkoppelt
DarstellungVorlagen in Drupaleigene Anwendung mit freier Technikwahl
Seitenaufbau durch die Redaktionim System enthaltenmuss im Frontend nachgebildet werden
Vorschauim System enthalteneigene Lösung nötig
Betriebein Systemzwei Systeme mit eigenen Updates
Weitere Kanäleüber Schnittstellen möglichvon Anfang an vorgesehen
TeamDrupal-EntwicklungDrupal- und Frontend-Entwicklung

Die Schnittstelle JSON:API gehört seit Version 8.7 zum Kern von Drupal und braucht keine Einrichtung1. Jeder Inhaltstyp erhält eine eigene Adresse, über die Inhalte gelesen, angelegt, geändert und gelöscht werden. Filter, Sortierung und das Mitladen verknüpfter Inhalte sind Teil des Standards.

GraphQL steht als Modul aus der Community zur Verfügung. Das Frontend fragt damit genau die Felder ab, die es braucht. Das Schema wird dabei bewusst entworfen oder mit einem Zusatzmodul aus den Inhaltstypen erzeugt.

Dazu kommen Module für die Anmeldung per OAuth 2.0, für die Auflösung von Adressen und Weiterleitungen und für die Beschreibung der Schnittstelle nach dem OpenAPI-Standard.

  • Architekturentscheidung

    Klassisch, teilweise oder vollständig entkoppelt, begründet an Ihren Anforderungen.

  • Inhaltsmodell und Schnittstelle

    Inhaltstypen so schneiden, dass das Frontend sie ohne Umwege verwenden kann.

  • Vorschau und Redaktion

    Vorschau, Entwürfe und Freigaben im entkoppelten Aufbau.

Die Entkopplung lohnt sich, wenn mehrere Kanäle dieselben Inhalte beziehen, wenn das Frontend stark interaktiv ist oder wenn ein eigenes Frontend-Team vorhanden ist. Sie lohnt sich nicht, wenn eine einzelne Website im Mittelpunkt steht und die Redaktion Seiten frei aufbauen soll. Dann ist der klassische Betrieb schneller umgesetzt und günstiger zu betreiben.

In vielen Fällen ist die teilweise Entkopplung der passende Mittelweg.

Quellen

  1. 1Drupal.org: Decoupled Drupal: APIs and useful modules, ↩

Steht bei Ihnen die Entscheidung für oder gegen Headless an?

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Näheres in der Datenschutzerklärung.

Was bedeutet Decoupled Drupal?

Decoupled Drupal trennt die Verwaltung der Inhalte von ihrer Darstellung. Drupal liefert Inhalte über Schnittstellen, ein eigenes Frontend stellt sie dar.

Leidet die Auffindbarkeit in Suchmaschinen?

Nicht, wenn das Frontend die Seiten auf dem Server erzeugt. Titel, Beschreibungen, Weiterleitungen und strukturierte Daten werden weiter in Drupal gepflegt und vom Frontend ausgegeben.

Können wir später entkoppeln?

Ja. Die Schnittstelle ist im Kern vorhanden. Eine klassisch betriebene Website kann später um ein eigenes Frontend oder um weitere Kanäle ergänzt werden, wenn das Inhaltsmodell sauber angelegt ist.