
Aus dem Inhaber wird die Hauptfigur.LASOTEC
LASOTEC repariert seit über 20 Jahren Werkzeuge und Formeinsätze für Spritzguss und Druckguss. Inhaber Silvio Otto kommt aus dem Spritzguss und schweißt in seiner Werkstatt in Crock, Südthüringen, bis heute selbst am Laser. Im Kern besteht der Betrieb aus einem Mann und einer Laserschweißmaschine. Zum Jubiläum sollte genau diese Geschichte erzählt werden, auch für Werkzeugbauer und Kunststoffverarbeiter, die Silvio noch nicht kennen. Wir machten den Inhaber zur Hauptfigur und bauten um ihn einen Imagefilm im Look eines 3D-Animationsfilms. Logo und Website tragen die Geschichte weiter.
Logo
Das Logo bringt zwei Tonlagen zusammen. Aus mehreren Entwürfen setzte sich ein klarer Kontrast durch: Die Wortmarke LASOTEC steht in blockigen, kantigen Großbuchstaben für Technik und Genauigkeit. Darunter läuft die Zeile »A Laser welding Story« in pinker Schreibschrift, wie von Hand unterschrieben. So verbindet das Logo die Titelzeile des Films mit der Handschrift der Werkstatt.

Wenn's keiner macht, macht's Silvio.
Leitidee
Am Anfang stand die Frage, was LASOTEC ausmacht. Die Antwort fanden wir in der Arbeit selbst: Präzision an Stellen, die man mit bloßem Auge kaum sieht, und ein Inhaber, der für jedes Teil persönlich einsteht. Jedes Werkzeug, das in die Werkstatt kommt, bringt eine Vorgeschichte mit. Daraus entwickelten wir die Leitidee »A Laser Welding Story«: Die Werkstatt wird zum Filmset, Silvio zum Helden und das beschädigte Werkzeug zur Nebenfigur.

Dramaturgie
Aus der Leitidee entstand ein Storyboard, das wir als Kreis anlegten. Der Film öffnet in einer alten Maschinenhalle, zeigt Silvio am Laser und bringt dann den Konflikt: Ein Kunde steht mit einem zerbrochenen Bauteil in der Werkshalle. Es folgt die Nachtschicht, in der das Teil wieder heil wird. Mit der Übergabe löst sich der Konflikt, danach kehrt die Kamera in die Halle vom Anfang zurück. So erzählt der Film einen ganzen Auftrag, vom Schaden bis zum Lächeln des Kunden.


Look und Produktion
Ein Moodboard aus alten Maschinenhallen und Werkstattlicht legte den Look fest: warmes Licht und Figuren mit Mimik. Wir produzierten den Film KI-gestützt mit Runway Gen-4, Einstellung für Einstellung. Aus den Testszenen wählten wir die Bilder, die Silvio am besten treffen. Manche gelungene Einstellung blieb im Archiv. Im Feinschliff des Schnitts fanden wir einen ruhigen Takt und verzichteten auf Texttafeln. Ein Bild trägt die Idee im Kleinen: Ein winziger Silvio steht auf dem Werkstück und lasert. Präzision im Mikrometerbereich wird damit zu einem Motiv, das jeder versteht.
Figuren
Vor der Produktion entwickelten wir Silvio in Skizzen und Charakterstudien, bis er als Animationsfigur erkennbar blieb, ohne zur Karikatur zu werden. Um ihn herum entstand eine kleine Besetzung. Die Werkzeuge bekamen Augen und Gesichter: Sie warten im Regal, lassen sich umarmen und tanzen am Ende über den Tisch. Ein Feuergeist verkörpert die Hitze, die beim Schweißen im Spiel ist. Silvio selbst trägt in vielen Szenen ein rosa Polo. Diese Farbe verbindet den Film mit dem Pink der Website und macht die Hauptfigur auf den ersten Blick wiedererkennbar.
Website
Die Website übersetzt den Film in eine dunkle Bühne. Die Farbentscheidung fiel bewusst: Der Film ist warm und golden wie die Werkstatt, die Website setzt auf Schwarz und Pink, und Pink ist hier der Laser. Der Film läuft direkt im Hero, die Leistungen stehen auf dunklen Karten mit Werkzeugkanten, in denen ein pinker Riss glüht. Am Ende steht Silvio persönlich mit seiner Telefonnummer. Der Weg vom Film zum Anruf soll kurz bleiben.


Was geblieben ist
Der Film steht heute im Hero der Startseite: Wer lasotec.de öffnet, sieht zuerst die Geschichte und danach die Technik. Silvio führt als Figur durch die Seite, der pinke Laserpunkt zieht sich durch Logo, Karten und Bildwelt. Eine Werkstatt, eine Maschine, ein Mann, jetzt mit Hauptrolle.

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