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KI-Regeln für Mitarbeitende auf einer Seite

Eine Regelung, die auf eine Seite passt, wird gelesen. Das ist ihr wichtigster Vorzug.

27. September 20261 Min. Lesezeit

Wo Regeln fehlen, entscheidet jede Person selbst, welche Inhalte sie in welches Werkzeug gibt. Das geschieht selten aus Leichtsinn, meist aus dem Wunsch, die eigene Arbeit gut zu machen. Eine kurze Regelung gibt Sicherheit, ohne die Nutzung zu bremsen.

  • 01

    Freigegebene Werkzeuge

    Welche Dienste und Modelle dürfen genutzt werden, und über welchen Zugang? Private Konten gehören nicht dazu.

  • 02

    Inhalte, die nie eingegeben werden

    Eine kurze Liste, zum Beispiel Personaldaten, Kalkulationen, Konstruktionsdaten und Unterlagen von Kunden unter Vertraulichkeit.

  • 03

    Prüfung vor Verwendung

    Jedes Ergebnis wird von der Person geprüft, die es verwendet. Sie verantwortet den Inhalt, nicht das Werkzeug.

  • 04

    Kennzeichnung

    Wann und wie Inhalte gekennzeichnet werden, die mit KI entstanden sind, etwa Bilder in der Außendarstellung.

  • 05

    Ansprechperson

    Wer beantwortet Fragen, nimmt Vorschläge für neue Werkzeuge entgegen und aktualisiert die Regelung?

Wenn Ihr Unternehmen Modelle auf eigener Hardware betreibt, dann gehört diese Unterscheidung in die Regelung. Für lokale Modelle kann die Liste der erlaubten Inhalte weiter gefasst sein als für Dienste aus der Cloud. Wichtig ist, dass Mitarbeitende am Werkzeug erkennen, womit sie gerade arbeiten.

Eine Seite ersetzt keine rechtliche Prüfung. Je nach Einsatz können Mitbestimmung, Datenschutz und die Vorgaben der EU-KI-Verordnung weitere Schritte verlangen. Das ist im Einzelfall zu klären. Die Seite ist der Anfang: Sie schafft einen gemeinsamen Stand, auf dem sich alles Weitere aufbauen lässt.

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