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KI in der Redaktion: mit Alternativtexten beginnen

Die Aufgabe, die in jeder Redaktion liegen bleibt, eignet sich für den Einstieg.

27. September 20262 Min. Lesezeit

Fast jede Website hat Bilder ohne Alternativtext. Die Redaktion weiß, dass er gebraucht wird: von Menschen, die einen Screenreader nutzen, und von Suchmaschinen. Er fehlt trotzdem, weil er beim Hochladen Zeit kostet und niemand ihn vermisst, der das Bild sieht.

Die Aufgabe ist häufig, klein und prüfbar. Ein Sprachmodell beschreibt ein Bild in einem Satz, die Redakteurin sieht Bild und Vorschlag nebeneinander und erkennt sofort, ob er stimmt. Ein Fehler richtet wenig Schaden an und fällt auf.

In Drupal lässt sich das mit dem AI-Modul einrichten: Beim Hochladen füllt das Modell das Feld für den Alternativtext vor. Gespeichert wird erst, wenn ein Mensch den Vorschlag übernimmt oder ändert.

Sie lernt, dass ein Vorschlag ein Vorschlag ist. Das Modell erkennt, was auf dem Bild zu sehen ist, aber nicht, warum es auf der Seite steht. Den Namen der abgebildeten Person oder die Bezeichnung des Produkts ergänzt der Mensch.

Sie lernt auch, wie Vorgaben wirken. Eine Anweisung zu Länge und Tonalität verbessert die Ergebnisse stärker als ein Wechsel des Modells. Wenn diese Erfahrung gemacht ist, dann folgen die größeren Aufgaben: Zusammenfassungen, Entwürfe für Übersetzungen, Vorschläge für Titel.

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